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HOMEDA Oseltamivir C30

1. Juni 2009 · Kommentar schreiben

Neues aus der HOMEDA-Forschung

HOMEDA Oseltamivir C30
PZN: 3030585
Darreichungsform: 10 g Globuli Größe 3
gluten- und lactosefrei
Risiken und Nebenwirkungen sind nicht bekannt.
Homöopathisches Arzneimmitel, daher ohne Angabe einer therapeutischen Indikation.

Beschreibung der Ausgangssubstanz:
Oseltamivir: Die einzige bekannte natürliche Basis für den allopathischen Arzneimittelwirkstoff Oseltamivir ist echter Sternanis. 30 kg davon ergeben ungefähr 1 kg Shikimisäure. Die synthetische Herstellung der Substanz ist erst sei kurzem möglich. Gewonnen wird Shikimisäure mittlerweile vor allem aus einem gentechnologisch erzeugten, speziellen Stamm von Escherichia coli Bakterien. Diese produzieren Shikimisäure, wenn sie mit Glukose überfüttert werden.

In der mehrstufigen Synthese treten u. a. hochexplosive Azide als Zwischenprodukte auf, was die Herstellung von Oseltamivir aus dem Ausgangsstoff relativ aufwändig macht. Der Arzneimittelwirkstoff gehört zur Gruppe der Virostatika und wird schulmedizinisch eingesetzt, zur Prophylaxe und Therapie von Influenza-A und B. Präsent ist der Wirkstoff als Arzneimittel gegen Vogel- und/oder Schweinegrippe immer wieder in den Medien.

Die schulmedizinischen Präparate mit dem Arzneimittelwirkstoff Oseltamivir werden oral eingenommen, über Magen und Darm resorbiert und in der Leber in Oseltamivircaboxylat umgewandelt. Diese Substanz hemmt dann die Glykoproteine auf der Oberfläche des Virions. Als Folge kann die Sialinsäure der Wirtszellen durch die viralen Glukoproteine nicht aufgelöst werden, so dass die neu gebildeten Viren sich nicht aus der infizierten Wirtszelle befreien können. Da der Arzneimittelwirkstoff die viruseigene Neurominidase und damit die Freisetzung neuer Viren blockiert, wird er als Neraminidase-Hemmer bezeichnet.

Obwohl Viren mit jeder neuen Generation Aussehen und genetische Sequenz verändern, blieb bisher der Teil, der für die Sialinsäure-Auflösung verantwortlich ist, konstant. So konnte die Ausbreitung der Viren bisher entscheidend reduziert werden.
Eine Zulassung des Wirkstoffes erfolgte erstmals im September 1999 in der Schweiz. Im Dezember 2000 erhielt Oseltamivir in den USA und Japan, im Juni 2002 im Bereich der EU eine amtliche Zulassung.

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HOMEDA Anastrozol C30

15. Mai 2009 · Kommentar schreiben

Neues aus der HOMEDA-Forschung

HOMEDA Anastrozol C30
PZN: 3267838
Darreichungsform: 10 g Globuli Größe 3
gluten- und lactosefrei
Risiken und Nebenwirkungen sind nicht bekannt.
Homöopathisches Arzneimmitel, daher ohne Angabe einer therapeutischen Indikation.

Beschreibung der Ausgangssubstanz:
Anastrozol: Anastrozol ist ein nicht-steroidaler Aromatasehemmer, der die Umwandlung von Androstendion in Östron im peripheren Gewebe durch das Enzym Aromatase blockiert.

Da bei postmenopausalen Frauen Östradiol primär durch diese Umwandlung gebildet wird, kann die Östradiolbildung und damit das im weiblichen Organismus zirkulierende Östradiol um mehr als 80% reduziert werden.

Der Arzneimittelwirkstoff wird schulmedizinisch eingesetzt zur adjuvanten Therapie postmenopausaler Frauen mit östrogenabhängig wachsenden nicht fortgeschrittnem invasivem Mammakarzinom, postmenopausalen Frauen mit östrogenabhängig wachsenden fortgeschrittenem Mammakarzinom, postmenopausalen Frauen mit nicht östrogenabhängig wachsenden fortgeschrittenem Mammakarzinom, das zuvor auf Tamoxifen gut ansprach oder nach Versagen einer Tamoxifentherapie.

Im Bereich des Sports, vornehmlich des Bodybuildings kommt es zum Missbrauch des Wirkstoffs. Hier wird u.a. Anastrozol eingesetzt, um eine Steroid-Gynäkomastie, welche durch die supraphysiologische Zufuhr an aromatisierenden Androgenen erfolgt zu verhindern oder ganz wesentlich zu verringern. Athleten, die durch Gynäkomastie auffallen werden in einigen Bodybuilding-Vereinen verwarnt oder gesperrt, da dies als deutliches Zeichen für Anabolika-Missbrauch gewertet wird.

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HOMEDA Acid. hyaluronicum C12 und C30

14. November 2008 · Kommentar schreiben

Neues aus der HOMEDA-Forschung

HOMEDA Acid. hyaluronicum C12
PZN: 7369665
HOMEDA Acid. hyaluronicum C30
PZN: 7369671
Darreichungsform: 10 g Globuli Größe 3
gluten- und lactosefrei
Risiken und Nebenwirkungen sind nicht bekannt.
Homöopathisches Arzneimmitel, daher ohne Angabe einer therapeutischen Indikation.

Beschreibung der Ausgangssubstanz:
Hyaluronsäure: Hyaluronsäure wird laut neuerer Nomenklatur als Hyaluronan (HA) bezeichnet. Sie wird in Fibroblasten aus D-Glukose synthetisiert und ist ein Glykosaminoglykan. Hyaluronsäue ist ein natürlicher Baustoff des Bindegewebes und findet sich in Knorpel, Gelenkschmiere, Nabelschnur und Glaskörper des Auges. Sie besitzt die Fähigkeit, im Verhältnis zu Ihrer Masse, enorm viel Wasser zu binden. Ein überzeugendes Beispiel für ihre Wasserbindungsfähigkeit ist das Auge. Hier werden die 98% Wasser des Glaskörpers an lediglich 2% Hyaluronsäure gebunden. Die maximale Bindungsfähigkeit beträgt sechs Liter Wasser pro ein Gramm Hyaluronsäure. Die Hyaluronsäure erfüllt eine Reihe wichtiger Aufgaben im Organismus.  So reagieren beispielsweise bestimmte Rezeptoren der Zelloberflächen mit Hyaluronsäure.  Das führt dann im Bereich der Zellmigration zu einer Erweiterung der Zellzwischenräume und ermöglicht die Zellwanderung.

Im Bereich Proliferation stimuliert Hyaluronsäure die Embryonalentwicklung positiv. Bei Kontakt mit Tumorzellen kann die Unterstützung der Zellvermehrung jedoch negative Auswirkungen auf den Organismus haben.

Als Bestandteil der Synovia wirkt Hyaluronsäure als Schmiermittel der Gelenke und zeichnet sich durch seine strukturvisköse Eigenschaft aus.

In der Medizin findet Hyaluronsäure Anwendung im Rahmen der Anti-Aging-Therapie zur Faltenunterspritzung. In der plastischen Chirurgie wird sie zum Aufspritzen und Modellieren der Lippen, zum Aufbau von Gesichtkonturen und bei der Behandlung von Körperdeformationen eingesetzt. Auch Augenoperationen werden durch Hyaluronsäure unterstützt. Bei Arthrose wird Hyaluronsäure in die geschädigten Gelenke injiziert. Einigen Schnupfensprays wird sie zugefügt, um ein Austrocknen der Nasenschleimhäute zu verhindern. Als Inhaltsstoff einiger Reinigungs- und Pflegelösungen für Kontaktlinsen und Augentropfen soll sie die Augen vor dem Austrocknen bewahren. Belastungsharninkontinez und vesikorenaler Reflux bei Kindern werden seit einiger Zeit ebenfalls mit hyaluronsäurehaltigen Arzneimitteln therapiert.

Die Biosynthese von Hyaluronsäure wird durch Kortikoide und Insulinmangel gehemmt. Der Abbau von Hyaluronsäure erfolgt durch das Enzym Hyakuronindase (lyosomale Glykosidase). Hyaluronindase ermöglicht beispielsweise auch das Eindringen der Spermien in die Eizelle.

Die Gewinnung der Hyaluronsäure zu medizinischen Zwecken erfolgt: animalisch aus Hahnenkämmen oder  nicht-animalisch aus Bakterien. Bei Hyaluronsäure – Präparaten auf animalischer Basis können allergische Reaktionen auftreten.

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HOMEDA Interleukin-7 C30

3. November 2008 · Kommentar schreiben

Neues aus der HOMEDA-Forschung

HOMEDA Interleukin-7 C30
PZN: 7349556
Darreichungsform: 10 g Globuli Größe 3
gluten- und lactosefrei
Risiken und Nebenwirkungen sind nicht bekannt.
Homöopathisches Arzneimmitel, daher ohne Angabe einer therapeutischen Indikation.

Beschreibung der Ausgangssubstanz:
Interleukin-7: Die Interleukine gehören zu der Gruppe der Zytokine, einer Gruppe kurzlebiger Proteine. Das Wort Interleukin stammt aus dem Lateinischen: inter = zwischen und leu-kos = weiß. Es sind Peptidhormone, die als Reaktion auf einen Reiz eine modulierende Wirkung auf die Zellen des Immunsystems ausüben. Sie wirken als Vermittler zwischen Immunsystem und Zellen (Leukozyten, Makrophagen) und koordinieren die körpereigene Abwehr und beispielsweise die Wundheilung. Entsprechend der Reihenfolge ihrer Entdeckung wurden sie in mehrere Gruppen untergliedert und durch Zahlen gekennzeichnet. In ihrer Wirkung sind sie sehr differenziert und charakteristisch. Interleukin-7 (IL-/) wird in den Stromazellen der lymphatischen Organe produziert. Sie stimulieren das Wachstum von B- und T-Lymphozyten-Vorläuferzellen.

Die Basler Forschergruppe um Prof. Dr. Daniela Finke konnte den Wachstums- und Differenzierungsfaktor Interleukin-7 als Schlüsselmolekül zur Bildung von lymphatischem Gewebe bestimmen. Sie konnten nachweisen, dass bei einem Überangebot an Interleukin-7 während der Embryogenese zusätzliche Lymphknoten und Peyer-sche Plaques gebildet werden.

Zudem entstanden mittels Interleukin-7 spontan  neue Lymphorgane, an den Orten an denen das Immunsystem stimuliert wurde. Die Forschungen konnten aufzeigen, dass Interleukin ein entscheidender Wachstums- und Überlebensfaktor für die Zellen ist, welche für die Bildung von lymphatischem Gewebe verantwortlich sind. Hier ver-hinderte Interleukin-7 den programmierten Zelltod. Gleichzeitig leitete es die Synthese von Molekülen ein, welche für die Entwicklung von lymphatischem Gewebe notwendig sind.

Neben der Bildung neuer Lymphorgane konnte auch die Entstehung von lymphatischem Gewebe in Organen aufgezeigt werden, die von Autoimmunkrankheiten betroffen waren. Damit konnte erstmals belegt werden, dass Interleukin-7 sowohl an der embryonalen Entwicklung von Lymphorganen, als auch an der Entstehung von neuem (ektopem) Lymphgewebe beteiligt ist.

Bei Autoimmunerkrankungen ist die Einwanderung von aktivierten Abwehrzellen in die Organe besonders problematisch, da diese zu chronischen Entzündungen führen. Im weiteren Verlauf bildet sich in den entzündeten Organen neues lymphatisches Gewebe, welches die Entzündungen weiter schüren und zum Untergang der Organe führen kann. Des weitern besteht bei diesem Lymphgewebe die Möglichkeit, dass es sich in bösartige Lymphome wandelt.

Bei einigen Autoimmunkrankheiten (z.B. MS oder Arthritis)  wurde eine vermehrte Bildung von Interleukin-7 festgestellt. Im Bereich Autoimmunerkrankungen könnten sich hier neue Therapieansätze mittels Interleukine-7 Blockierung ergeben. Überlegungen Interleukin-7 als Signalstoff zu nutzen, um HIV aus latenten Reservoire her-auszulocken, wurden vom Forscher Thomas Jefferson der Universität Philadelphia angestellt. Er vermutet, das der so hervorgelockte Virus zur Vermehrung angeregt werden und mit herkömmlichen HAART-Arzneimitteln vernichtet werden kann.

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HOMEDA NSE C30

3. November 2008 · Kommentar schreiben

Neues aus der HOMEDA-Forschung

HOMEDA NSE C30
PZN: 7349585
Darreichungsform: 10 g Globuli Größe 3
gluten- und lactosefrei
Risiken und Nebenwirkungen sind nicht bekannt.
Homöopathisches Arzneimmitel, daher ohne Angabe einer therapeutischen Indikation.

Beschreibung der Ausgangssubstanz:
Neuronenspezifische Enolase (NSE): Die neuronenspezifische Enolase ist ein Enzym aus dem Bereich des Glukosestoffwechsels. Es findet sich in den Nervenzellen des Gehirns und in peripheren Nervenzellen, darüber hinaus auch in hormonbildenden, also neuro-endokrinen Zellen.Der NSE-Wert des Blutserums dient in der Diagnostik hauptsächlich als Tumormarker. So wie die meisten Tumormarker ist NSE jedoch nicht spezifisch für eine Krebsart. Außerdem können eine Reihe gutartiger Erkrankungen ebenfalls zu einer Erhöhung des NSE-Wertes führen. So beispielsweise Lungenerkrankungen wie Lungenentzündung, Erkrankungen des Gehirns (Gehirntumor, Creutzfeld-Jakob-Krankheit, Meningitis, Schlaganfall, Hypoxie, zerebrale Blutungen und Taumata), Seminom und kardiovaskülären Traumata. Der Nachweis eines erhöhten Tumormarker-Wertes allein lässt keine eindeutigen Rückschlüsse auf das Vorliegen eines Tumors zu. Zur Frühdiagnostik von Krebserkrankungen im Rahmen von Reihenuntersuchungen gesunder Personen werden Tumormarker als „nicht geeignet“ eingestuft.

Der NSE-Wert wurde bisher als Marker für „Kleinzelliges Bronchialkarzinom“, Neuroblastom und metastasierendes Hodenseminom eingesetzt. Die aktuellen Leitlinien der Deutschen Krebsgesellschaft weisen NSE nun lediglich noch als Tumormarker beim Neuroblastom aus. Hier aber auch als Marker in der Verlaufskontrolle.

Eine wesentliche Erhöhung von NSE im Serum (>33 μg/l) in den ersten Tagen nach einer Reanimation wird als ungünstig eingestuft.

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HOMEDA Tetrodotoxin C12 und C30

5. März 2008 · Kommentar schreiben

Neues aus der HOMEDA-Forschung

HOMEDA Tetrodotoxin C12
PZN: 0020669
HOMEDA Tetrodotoxin C30
PZN: 0020652
Darreichungsformen: 10 g Globuli Größe 3
gluten- und lactosefrei
Risiken und Nebenwirkungen sind nicht bekannt.
Homöopathische Arzneimmitel, daher ohne Angabe einer therapeutischen Indikation.

Beschreibung der Ausgangssubstanz:
Tetrodotoxin (TXX) – Gift des Kugelfisches: Zur Familie der Kugelfische (Tetraodontidae) gehören etwa 150 Arten. Ihre Größe variiert zwischen 2 und 120 Zentimetern. Kugelfische sind weltweit verbreitet in einem Gürtel von 47 Grad südlicher bis 47 Grad nördlicher Breite. Die meisten Arten kommen im Salzwasser, in Küstengebieten und an Korallenbänken vor. Einige Arten leben im Süß- oder Brackwasser. Seinen Namen hat der Kugelfisch auf Grund seiner Körperform erhalten, die von den typischen Fischgestalten stark abweicht. Dem rundlichen Körper stehen nur verkümmerte Brust-, Rücken- und Afterflossen zur Fortbewegung zur Verfügung. Der Schwanz dient als Steuer. Bauchflossen besitzt er gar nicht. Der Kugelfisch kann sich nur langsam fortbewegen. Zur Abschreckung von Raubfischen kann er sich mittels Wasseraufnahme schnell aufpumpen und damit sein Volumen enorm vergrößern. Seine lederartige, giftige Haut ist schuppenlos und besitzt kurze Stacheln, die beim Aufblähen als Widerhaken dienen. Raubfischen ist es so kaum möglich, den Kugelfisch zu verschlingen. Das eigene, schnabelähnliche Maul besteht aus Zähnen, die zu einer oberen und einer unteren Zahnleiste verwachsen sind. Damit gehört er zu den hochentwickelten Knochenfischen, wissenschaftlich als Tetraodontidae = Vierzähner bezeichnet. Weitere bekannte marine Organismen, bei denen ebenfalls Tetrodotoxin vorkommt, sind der blaugeringte Tintenfisch, der Papageienfisch, der Kaiserfisch, bestimmte Seesterne, manche Krabbenarten, die Meeresgrundel, bestimmte Meeresschnecken und einige Algenarten. Auch der bei Aquarianern beliebte Zwergkugelfisch (Carinotetraodon travancoricus) ist, wie die Mehrheit aller Vertreter dieser Art, giftig.

Der wohl bekannteste Vertreter unter den Kugelfischen ist der Fugu. In Japan ist er als kulinarische Spezialität geschätzt, obwohl (oder gerade weil?) er giftig ist. In Japan muss jeder, der mit Fang, Handel oder Zubereitung des Fugu zu tun hat, eine spezielle Ausbildung und Lizenz besitzen. Trotzdem sterben immer noch Menschen durch den Verzehr. In Deutschland ist die Einfuhr und Zubereitung von Fugu als Nahrungsmittel gesetzlich untersagt.

Einer jüdischen Speiseregel zufolge ist die Giftigkeit des Kugelfisches schon lange bekannt. Zitat: „Dies dürft ihr nicht essen von dem, was im Wasser lebt: Alles, was Flossen und Schuppen hat, könnt ihr essen. Was aber keine Flossen und Schuppen trägt, dürft ihr nicht essen. Als unrein hat es euch zu gelten.“ (Deuteronomium 14).

Das tödliche Gift
Der Giftgehalt eines Kugelfisches ist sehr abhängig vom geographischen Standort und saisonalen Kriterien, wie beispielsweise der Laichzeit. Das Gift kann dabei durch Kontakt über die Haut aufgenommen werden, durch Verzehr oder als Pulver eingeatmet werden. Hauptbestandteil des Kugelfischgiftes ist Tetrodotoxin (TXX), welches vorrangig in Haut, Leber, Gallenblase, Darm, Keimdrüsen und Eiern des Fisches gebildet wird. Tetrodotoxin ist eines der stärksten bekannten nicht proteinartigen Gifte. Die letale Dosis für einen erwachsenen Menschen beträgt 1-2 mg. Für eine 20 Gramm schwere Maus nur 16 Millionstel Gramm. TXX ist damit 1000 mal toxischer als Cyanit und 10–100 mal toxischer als das Gift der Schwarzen Witwe. Tetrodotoxin ist wasserlöslich und hitzestabil.

Das Nervengift wirkt nicht auf die Hirnnerven, sondern ausschließlich auf die peripheren Nerven. Hier hemmt TXX die Weiterleitung der Nervenreize in dem es den Natriumionen-Transport durch die Zellmembranen blockiert. Dabei reicht ein einziges Molekül pro Kanal aus, damit keine Aktionspotentiale mehr ausgelöst werden. Die Folgen sind motorische und sensible Lähmungen.

Die Reizbarkeit der Skelettmuskulatur und die Kontraktionsfähigkeit des Herzmuskels werden herabgesetzt. Die Wirkung des Giftes führt dann bei klarem Bewusstsein zu einer vollständigen Lähmung. Durch Atemlähmung oder Herzstillstand tritt dann der Tod  ein. Wird die Vergiftung frühzeitig erkannt, besteht die Chance, den Körperkreislauf und die Atmung  zu stabilisieren. In seltenen0 Fällen kann die Wirkung des Giftes innerhalb von 24 Stunden abklingen ohne beim Opfer  bleibende Schäden zu hinterlassen.

Es gibt Hinweise darauf, dass Tetrodotoxin nicht direkt von den oben benannten marinen Lebewesen produziert wird, sondern von Einzellern (Bakterien) mit denen sie eine Symbiose eingehen. So produzieren beispielsweise die oben benannten Amphibien und Fische in Zuchtstationen kein TXX. Werden sie jedoch mit Gewebematerial von toxinproduzierenden Artgenossen gefüttert oder ausgewildert, setzt die Giftproduktion ein.

Tetrodotoxin wird schulmedizinisch neben Morphin bei malignen Erkrankungen als schmerz- und krampflösendes Arzneimittel eingesetzt.

Die Wirkungsweise des Giftes
Die Vergiftungserscheinungen  treten in einem rasanten Tempo auf. So kommt es bereits nach 5 bis 30 Minuten zum Einsetzen der ersten Symptome. Dazu gehören Taubheitsgefühl (nach Verzehr zuerst im Mundbereich), Ameisenlaufen im Gesicht und an den Gliedern, Schwäche, Schwindel, Koordinationsschwierigkeiten, Gangunsicherheit, Muskelkrämpfe, Übelkeit und Erbrechen. Wenn das Taubheitsgefühl sich über den ganzen Körper ausgebreitet hat, tritt häufig ein Gefühl des Schwebens auf, Lähmungen setzen ein und greifen auf Herzmuskel und Respirationstrakt über. Es kommt zu Kreislaufstörungen, Tachykardie oder Bradykardie, Zyanose und Brustschmerzen. Auf Grund der Lähmungen kann das Opfer sich meist nicht mehr verständigen. Der Tod tritt  bei vollem Bewusstsein durch Atemlähmungen oder Kreislaufversagen ein. Die Zeit von der Vergiftung bis zum Tod ist u. U. sehr kurz. Belegt ist der Tod eines Opfers innerhalb von 17 Minuten.

Es gibt bisher kein Gegenmittel, Vergiftungen sind immer lebensbedrohlich!!

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HOMEDA Vakzine 19 C30 Human Papillomvirus

5. März 2008 · Kommentar schreiben

Neues aus der HOMEDA-Forschung

HOMEDA Vakzine 19 C30 Human Papillomvirus / HPV
PZN: 0020600
Darreichungsform: 10 g Globuli Größe 3
gluten- und lactosefrei
Risiken und Nebenwirkungen sind nicht bekannt.
Homöopathisches Arzneimmitel, daher ohne Angabe einer therapeutischen Indikation.

Beschreibung der Ausgangssubstanz:
allopathischer Impfstoff (Hochgereinigtes, nicht infektiöses L-1 Protein der Typen 6, 11, 16 und 18 des humanen Papillomvirus, Aluminiumhydroxyphosphatsulfat, Natriumchlorid, L-Histidin, Polysorbat 80, Natriumborat, Wasser für Injektionszwecke) zum Schutz vor Gebärmutterhalskrebs ausgelöst durch HPV 6, 11, 16 und 18.

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HOMEDA Vakzine 18 C30 Parvovirose

15. Oktober 2007 · Kommentar schreiben

Neues aus der HOMEDA-Forschung

HOMEDA Vakzine 18 C30 Parvovirose
PZN: 6075453
Darreichungsform: 10 g Globuli Größe 3
gluten- und lactosefrei
Risiken und Nebenwirkungen sind nicht bekannt.
Homöopathisches Arzneimmitel, daher ohne Angabe einer therapeutischen Indikation.

Beschreibung der Ausgangssubstanz:
Allopathischer Parvoviroseimpfstoff zur aktiven Immunisierung von Hunden: Die Parvovirose (Synonyme: Hundeplanleukopenie, Katzenseuche der Hunde) ist eine enorm ansteckende, akut verlaufende Infektionserkrankung bei Hunden. Ende der 70 er Jahre (Deutschland 1979) trat sie plötzlich in Europa, Australien und Nordamerika beim Hund auf. Bis dahin war sie lediglich bei der Katze bekannt. Der Auslöser ist der Canine Parvoviren (CVP-2a und CVP-2b). In Serumproben sind CVP-Antikörper bei Hunden bis 1976 nicht nachgewiesen worden. Das CP-2 ist sehr nahe verwandt mit dem felinen Parvovirus (FPV) und stammt von diesem ab. Auf Grund einer Mutation kam es in der Folge dann zu einer  Überschreitung der Speziesbarriere und damit zu einer gefährlichen Infektionserkrankung bei Hunden. Der Virus kann sowohl direkt über Kot, Erbrochenem und Speichel, als auch über Kleidung oder Gegenstände übertragen werden. Die Inkubationszeit beträgt 4-7 Tage. Das Parvovirus kann bis zu mehreren Jahren aktiv bleiben. Es benötigt zu seiner Vermehrung Zellen mit besonders hoher Teilungsrate. Daher siedelt es sich meist im Darmepithel oder dem Knochenmark des Lymphsystems an. Aber auch das Myokard kann befallen sein und ohne jegliche weitere Symptomatik zum plötzlichen Tod des Tieres führen oder zur dauerhaften Schädigungen im Bereich des Herzens. Zu Beginn der Erkrankung kommt es normalerweise zu Appetitlosigkeit, hohem Fieber, Schwäche, Teilnahmslosigkeit, Erbrechen und blutig-wäßrigem Durchfall. Im weiteren Verlauf führen der rapide Flüssigkeitsverlust und die Auszehrung häufig zum Tode. Besonders gefährdet sind Welpen im Alter von 2 – 16 Wochen.

Die Viren können per Schnelltest im Kot nachgewiesen. Die Erkrankung wird vom Tierarzt in intensiver Therapie mit Interferon und Serum- Antikörper behandelt. Auch die Hygiene hat einen wichtigen Stellenwert. Da das Virus sehr resistent ist muss streng darauf geachtet werden, dass wirksame Desinfektionsmittel eingesetzt werden. Dazu gehören Formaldehyd und Glutaralaldehyd.

Für den Menschen ist dieser Virus nicht gefährlich. Das einzige humanpathogene Virus dieser Gruppe  ist das Parvovirus B19. Es kann beim Kindern Ringelröteln und beim Erwachsenen Akute Symmetrische Polyathropathie auslösen. Diese Erkrankungen sind jedoch bei weitem nicht so risikobehaftet wie die Parvovirose beim Hund.

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HOMEDA Vakzine 17 C30 Leptospirose

15. Oktober 2007 · Kommentar schreiben

Neues aus der HOMEDA-Forschung

HOMEDA Vakzine 17 C30 Leptospirose
PZN: 6075476
Darreichungsform: 10 g Globuli Größe 3
gluten- und lactosefrei
Risiken und Nebenwirkungen sind nicht bekannt.
Homöopathisches Arzneimmitel, daher ohne Angabe einer therapeutischen Indikation.

Beschreibung der Ausgangssubstanz:
Aktiver allopathischer Impfstoff gegen Leptospirose:
Leptospirose ist eine akut verlaufende Infektionserkrankung bei Hunden, Katzen, Pferden, Rindern, Katzen, Schafen, Ziegen, Mäusen, Ratten und Menschen. Der Krankheiterreger ist das Bakterium Leptospira interrogans. Es wird der Gruppe der gramnegativen, beweglichen Schraubenbakterien zugeordnet. Die Tiere scheiden das Bakterium mit dem Urin aus und durch Kontakt mit dem kontaminierten Erdreich wird es übertragen. Kälte, sowie trockene und saure Böden lassen die Bakterien absterben. Besonders häufig sind Ratten als Überträger durch Urin zu benennen. Tiere die aus Pfützen trinken sind besonders gefährdet. Aber eine Übertragung durch Kontakt mit Blut oder Gewebe infizierter Tiere ist ebenfalls möglich. Eine gefährliche Variante der Leptospirose wird als Morbus Weil oder Weil-Krankheit bezeichnet. Diese wird durch den Erreger Leptospira icterohaemorrhagica verursacht.

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HOMEDA Hepameda C30

15. Oktober 2007 · Kommentar schreiben

Neues aus der HOMEDA-Forschung

HOMEDA Hepameda C30
PZN: 6075482
Darreichungsform: 10 g Globuli Größe 3
gluten- und lactosefrei
Risiken und Nebenwirkungen sind nicht bekannt.
Homöopathisches Arzneimmitel, daher ohne Angabe einer therapeutischen Indikation.

Beschreibung der Ausgangssubstanz:
Statine: Pharmakologische Substanzen, die der Gruppe der 3-Hydroxy-3-Methylglutaryl-Coenzym-A-Reduktase-(HMG-CoA-Reduktase-)Inhibitoren angehören, werden schulmedizinisch als Cholesterinsenker bei Stoffwechselstörungen eingesetzt. Diese Arzneimittelwirkstoffe werden als Statine oder CSE-Hemmer (Cholesterinsyntheseenzym-hemmer) bezeichnet. Statine hemmen die HMG-CoA-Reduktase und damit die Biosynthese von Cholesterin. Die körpereigene Produktion von Cholesterin wird in Folge so reduziert, dass in den einzelnen Körperzellen ein Cholesterinmangel entsteht und LDL-Cholesterin verstärkt durch Endozythese aus dem Blut in die Körperzellen strömt. Damit nimmt die Cholesterinkonzentration im Blut weiter ab.

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