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Beiträge vom Juni 2009

HOMEDA Oseltamivir C30

1. Juni 2009 · Kommentar schreiben

Neues aus der HOMEDA-Forschung

HOMEDA Oseltamivir C30
PZN: 3030585
Darreichungsform: 10 g Globuli Größe 3
gluten- und lactosefrei
Risiken und Nebenwirkungen sind nicht bekannt.
Homöopathisches Arzneimmitel, daher ohne Angabe einer therapeutischen Indikation.

Beschreibung der Ausgangssubstanz:
Oseltamivir: Die einzige bekannte natürliche Basis für den allopathischen Arzneimittelwirkstoff Oseltamivir ist echter Sternanis. 30 kg davon ergeben ungefähr 1 kg Shikimisäure. Die synthetische Herstellung der Substanz ist erst sei kurzem möglich. Gewonnen wird Shikimisäure mittlerweile vor allem aus einem gentechnologisch erzeugten, speziellen Stamm von Escherichia coli Bakterien. Diese produzieren Shikimisäure, wenn sie mit Glukose überfüttert werden.

In der mehrstufigen Synthese treten u. a. hochexplosive Azide als Zwischenprodukte auf, was die Herstellung von Oseltamivir aus dem Ausgangsstoff relativ aufwändig macht. Der Arzneimittelwirkstoff gehört zur Gruppe der Virostatika und wird schulmedizinisch eingesetzt, zur Prophylaxe und Therapie von Influenza-A und B. Präsent ist der Wirkstoff als Arzneimittel gegen Vogel- und/oder Schweinegrippe immer wieder in den Medien.

Die schulmedizinischen Präparate mit dem Arzneimittelwirkstoff Oseltamivir werden oral eingenommen, über Magen und Darm resorbiert und in der Leber in Oseltamivircaboxylat umgewandelt. Diese Substanz hemmt dann die Glykoproteine auf der Oberfläche des Virions. Als Folge kann die Sialinsäure der Wirtszellen durch die viralen Glukoproteine nicht aufgelöst werden, so dass die neu gebildeten Viren sich nicht aus der infizierten Wirtszelle befreien können. Da der Arzneimittelwirkstoff die viruseigene Neurominidase und damit die Freisetzung neuer Viren blockiert, wird er als Neraminidase-Hemmer bezeichnet.

Obwohl Viren mit jeder neuen Generation Aussehen und genetische Sequenz verändern, blieb bisher der Teil, der für die Sialinsäure-Auflösung verantwortlich ist, konstant. So konnte die Ausbreitung der Viren bisher entscheidend reduziert werden.
Eine Zulassung des Wirkstoffes erfolgte erstmals im September 1999 in der Schweiz. Im Dezember 2000 erhielt Oseltamivir in den USA und Japan, im Juni 2002 im Bereich der EU eine amtliche Zulassung.

Mehr Infos und Links zu homöopathischen Arzneimittel gibt es auf homeda.de.

Kategorien: Neue Arzneimittel
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