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HOMEDA Acid. hyaluronicum C12 und C30

14. November 2008 · Kommentar schreiben

Neues aus der HOMEDA-Forschung

HOMEDA Acid. hyaluronicum C12
PZN: 7369665
HOMEDA Acid. hyaluronicum C30
PZN: 7369671
Darreichungsform: 10 g Globuli Größe 3
gluten- und lactosefrei
Risiken und Nebenwirkungen sind nicht bekannt.
Homöopathisches Arzneimmitel, daher ohne Angabe einer therapeutischen Indikation.

Beschreibung der Ausgangssubstanz:
Hyaluronsäure: Hyaluronsäure wird laut neuerer Nomenklatur als Hyaluronan (HA) bezeichnet. Sie wird in Fibroblasten aus D-Glukose synthetisiert und ist ein Glykosaminoglykan. Hyaluronsäue ist ein natürlicher Baustoff des Bindegewebes und findet sich in Knorpel, Gelenkschmiere, Nabelschnur und Glaskörper des Auges. Sie besitzt die Fähigkeit, im Verhältnis zu Ihrer Masse, enorm viel Wasser zu binden. Ein überzeugendes Beispiel für ihre Wasserbindungsfähigkeit ist das Auge. Hier werden die 98% Wasser des Glaskörpers an lediglich 2% Hyaluronsäure gebunden. Die maximale Bindungsfähigkeit beträgt sechs Liter Wasser pro ein Gramm Hyaluronsäure. Die Hyaluronsäure erfüllt eine Reihe wichtiger Aufgaben im Organismus.  So reagieren beispielsweise bestimmte Rezeptoren der Zelloberflächen mit Hyaluronsäure.  Das führt dann im Bereich der Zellmigration zu einer Erweiterung der Zellzwischenräume und ermöglicht die Zellwanderung.

Im Bereich Proliferation stimuliert Hyaluronsäure die Embryonalentwicklung positiv. Bei Kontakt mit Tumorzellen kann die Unterstützung der Zellvermehrung jedoch negative Auswirkungen auf den Organismus haben.

Als Bestandteil der Synovia wirkt Hyaluronsäure als Schmiermittel der Gelenke und zeichnet sich durch seine strukturvisköse Eigenschaft aus.

In der Medizin findet Hyaluronsäure Anwendung im Rahmen der Anti-Aging-Therapie zur Faltenunterspritzung. In der plastischen Chirurgie wird sie zum Aufspritzen und Modellieren der Lippen, zum Aufbau von Gesichtkonturen und bei der Behandlung von Körperdeformationen eingesetzt. Auch Augenoperationen werden durch Hyaluronsäure unterstützt. Bei Arthrose wird Hyaluronsäure in die geschädigten Gelenke injiziert. Einigen Schnupfensprays wird sie zugefügt, um ein Austrocknen der Nasenschleimhäute zu verhindern. Als Inhaltsstoff einiger Reinigungs- und Pflegelösungen für Kontaktlinsen und Augentropfen soll sie die Augen vor dem Austrocknen bewahren. Belastungsharninkontinez und vesikorenaler Reflux bei Kindern werden seit einiger Zeit ebenfalls mit hyaluronsäurehaltigen Arzneimitteln therapiert.

Die Biosynthese von Hyaluronsäure wird durch Kortikoide und Insulinmangel gehemmt. Der Abbau von Hyaluronsäure erfolgt durch das Enzym Hyakuronindase (lyosomale Glykosidase). Hyaluronindase ermöglicht beispielsweise auch das Eindringen der Spermien in die Eizelle.

Die Gewinnung der Hyaluronsäure zu medizinischen Zwecken erfolgt: animalisch aus Hahnenkämmen oder  nicht-animalisch aus Bakterien. Bei Hyaluronsäure – Präparaten auf animalischer Basis können allergische Reaktionen auftreten.

Mehr Infos und Links zu homöopathischen Arzneimittel gibt es auf homeda.de.

Kategorien: Neue Arzneimittel
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