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HOMEDA Interleukin-7 C30

3. November 2008 · Kommentar schreiben

Neues aus der HOMEDA-Forschung

HOMEDA Interleukin-7 C30
PZN: 7349556
Darreichungsform: 10 g Globuli Größe 3
gluten- und lactosefrei
Risiken und Nebenwirkungen sind nicht bekannt.
Homöopathisches Arzneimmitel, daher ohne Angabe einer therapeutischen Indikation.

Beschreibung der Ausgangssubstanz:
Interleukin-7: Die Interleukine gehören zu der Gruppe der Zytokine, einer Gruppe kurzlebiger Proteine. Das Wort Interleukin stammt aus dem Lateinischen: inter = zwischen und leu-kos = weiß. Es sind Peptidhormone, die als Reaktion auf einen Reiz eine modulierende Wirkung auf die Zellen des Immunsystems ausüben. Sie wirken als Vermittler zwischen Immunsystem und Zellen (Leukozyten, Makrophagen) und koordinieren die körpereigene Abwehr und beispielsweise die Wundheilung. Entsprechend der Reihenfolge ihrer Entdeckung wurden sie in mehrere Gruppen untergliedert und durch Zahlen gekennzeichnet. In ihrer Wirkung sind sie sehr differenziert und charakteristisch. Interleukin-7 (IL-/) wird in den Stromazellen der lymphatischen Organe produziert. Sie stimulieren das Wachstum von B- und T-Lymphozyten-Vorläuferzellen.

Die Basler Forschergruppe um Prof. Dr. Daniela Finke konnte den Wachstums- und Differenzierungsfaktor Interleukin-7 als Schlüsselmolekül zur Bildung von lymphatischem Gewebe bestimmen. Sie konnten nachweisen, dass bei einem Überangebot an Interleukin-7 während der Embryogenese zusätzliche Lymphknoten und Peyer-sche Plaques gebildet werden.

Zudem entstanden mittels Interleukin-7 spontan  neue Lymphorgane, an den Orten an denen das Immunsystem stimuliert wurde. Die Forschungen konnten aufzeigen, dass Interleukin ein entscheidender Wachstums- und Überlebensfaktor für die Zellen ist, welche für die Bildung von lymphatischem Gewebe verantwortlich sind. Hier ver-hinderte Interleukin-7 den programmierten Zelltod. Gleichzeitig leitete es die Synthese von Molekülen ein, welche für die Entwicklung von lymphatischem Gewebe notwendig sind.

Neben der Bildung neuer Lymphorgane konnte auch die Entstehung von lymphatischem Gewebe in Organen aufgezeigt werden, die von Autoimmunkrankheiten betroffen waren. Damit konnte erstmals belegt werden, dass Interleukin-7 sowohl an der embryonalen Entwicklung von Lymphorganen, als auch an der Entstehung von neuem (ektopem) Lymphgewebe beteiligt ist.

Bei Autoimmunerkrankungen ist die Einwanderung von aktivierten Abwehrzellen in die Organe besonders problematisch, da diese zu chronischen Entzündungen führen. Im weiteren Verlauf bildet sich in den entzündeten Organen neues lymphatisches Gewebe, welches die Entzündungen weiter schüren und zum Untergang der Organe führen kann. Des weitern besteht bei diesem Lymphgewebe die Möglichkeit, dass es sich in bösartige Lymphome wandelt.

Bei einigen Autoimmunkrankheiten (z.B. MS oder Arthritis)  wurde eine vermehrte Bildung von Interleukin-7 festgestellt. Im Bereich Autoimmunerkrankungen könnten sich hier neue Therapieansätze mittels Interleukine-7 Blockierung ergeben. Überlegungen Interleukin-7 als Signalstoff zu nutzen, um HIV aus latenten Reservoire her-auszulocken, wurden vom Forscher Thomas Jefferson der Universität Philadelphia angestellt. Er vermutet, das der so hervorgelockte Virus zur Vermehrung angeregt werden und mit herkömmlichen HAART-Arzneimitteln vernichtet werden kann.

Mehr Infos und Links zu homöopathischen Arzneimittel gibt es auf homeda.de.

Kategorien: Neue Arzneimittel
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