Im „Kinder-Umwelt-Survey“ wurde vom Umweltbundesamt erstmals gezielt Urin und Blutproben und das Lebensumfeld von Kindern unter die Lupe genommen. Die 1790 teilnehmenden Kinder waren zwischen drei und 14 Jahre. Die Ergebnisse sollen repräsentativ für Deutschland sein.
Als äußerst positiv bewerten die Experten die Tatsache, dass die Belastung deutscher Kinder mit Schwermetallen, Pentachlorphenol und polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen abgenommen hat.
Alamierend sei jedoch die Tatsache, dass bei allen Kindern sogenannte „Weichmacher“ im Urin gefunden wurden. Überrascht waren die UBA-Forscher ebenfalls über die zunehmende Belastung mit Schimmelpilzen. So zeigten sich bereits acht Prozent der Kinder sensibel gegenüber Innenraum-Schimmelpilzen.
Schimmel kann zu Erkrankungen der Atemwege und zu Allergien führen.
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sueddeutsche.de: Kinder mit verbotenen Chemikalien belastet
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